“!ke e: /xarra //ke”  – „unterschiedliche Völker vereinen sich“ so steht es in Khoisan auf dem Wappen Südafrikas. Wegen seiner Politik der Rassentrennung (“Apartheid”)  war die Republik bis 1992 international isoliert und noch immer befinden sich Staat und Gesellschaft im Wandel. Zwar hat das Land heute eine der fortschrittlichsten Verfassungen der Welt und befindet sich in einer relativ stabilen Demokratie, doch die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten im Land sind extrem. Die jahrzehntelange Apartheid-Politik hat tiefe Spuren im Land hinterlassen und die südafrikanische Gesellschaft ist tief gespalten. Vor allem die schwarze Bevölkerung ist stark von Armut betroffen.

Eines der größten wirtschaftlichen und sozialen Probleme Südafrikas stellt die HIV- und AIDS-Epidemie dar. Zwar steigt die Zahl der Neuerkrankungen mittlerweile langsamer, dennoch ist immer noch fast jeder vierte Erwachsene infiziert. Lange Jahre wurde die Existenz der Krankheit von Gesellschaft und Regierung totgeschwiegen und so die Weiterverbreitung befördert. Mittlerweile gibt es große Aufklärungskampangen, doch noch immer ist ein Großteil der Bevölkerung unzureichend informiert und Erkrankte gesellschaftlich stigmatisiert.

In vielen Familien sind ein oder beide Elternpaare erkrankt. Großeltern und Verwandte übernehmen die Versorgung der Kinder. Dies übersteigt häufig ihre Kapazitäten. Viele der Kinder werden Waisen und oft sind sie schon in frühen Jahren zu einem Leben auf der Straße gezwungen.
Seit 2015 unterstützt Hilfe für Afrika e.V. das Kinderheim HOKISA für Kinder aus von HIV/AIDS betroffenen Familien und ermöglicht ihnen so eine Zukunft jenseits der Krankheit.

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HOKISA Ikhaya Lethu – Kinderheim in Masiphumelele

HOKISA Ikhaya Lethu – Kinderheim in Masiphumelele

Seit 2015 unterstützt Hilfe für Afrika e.V. das Kinderheim HOKISA für Waisenkinder des südafrikanischen Townships Masiphumelele.