Neue Toiletten für die ‚School of Hope‘

Anfang des Jahres bat die Magazine Christian Mission Academy, deren ‚School of Hope‘ Hilfe für Afrika e.V. bereits seit 2008 unterstützt, um die Finanzierung des Baus neuer sanitärer Anlagen auf dem Schulgelände. Da die Schule in den letzten Jahren schnell gewachsen ist, reichten die vorhandenen Toiletten nicht mehr aus und Hygienestandards konnten nicht eingehalten werden. Um die Kinder vor Krankheiten zu schützen mussten dringend neue Toiletten gebaut werden. Karin Pichler hat in den letzten Monaten im Projekt ehrenamtlich gearbeitet und so den Bau der Toilettenhäuschen mit verfolgt. Lesen Sie hier Ihren Bericht:Voller Freude wurde im Februar mit dem Bau der Toiletten begonnen. Als Arbeiter wurden fleißige junge Männer aus dem Viertel, in dem die Schule steht, eingestellt. Nach einigen Überlegungen wurde beschlossen, schon in der Regenzeit mit den Arbeiten anzufangen, da der Boden in dieser Zeit leichter umgegraben werden kann, und dies ja alles mit Hand gemacht werden musste. Natürlich hatte es auch seinen Nachteil, da man bei zu starken Regenschauern die Arbeiten stoppen musste. Aber im Großen und Ganzen gingen die Arbeiten täglich weiter. Gearbeitet wurde den ganzen Tag. Es wurde gegraben, geschaufelt, geschwitzt, gelacht und fest zusammengearbeitet. Das Material, wie z.B. Sand, Steine, Bauklötze wurden immer pünktlich geliefert, wodurch die Arbeiten gut vorangingen. Auch sah man sich nach jedem Schritt zusammen mit Marco Sardella (Leiter der Schule) das Ergebnis an und es wurde der nächste Schritt geplant. Es wurde sehr viel kommuniziert.

Da uns in Sambia nur begrenzte Werkzeuge zur Verfügung standen, ging natürlich alles ein wenig langsam. Als endlich das Loch tief und groß genug war, wurde mit dem Mischen der Malta und dann dem Bauen der Toiletten begonnen. Hier mussten auch einige Male die Arbeiten aufgrund des Regens unterbrochen werden, denn nun konnte man bei Regen gar nicht mehr arbeiten. Glück für den Bau allerdings war, dass die Regenzeit langsam zu Ende ging. Aber auch dies ging problemlos über die Bühne. Dann wurden die Toilettenhäuschen noch gestrichen und die Türen eingesetzt. Und als man meinte schon alles fast fertig zu haben, wurden die falschen Türen geliefert, so musste man dann doch noch etwas länger auf die Fertigstellung des Ganzen warten.

Dann endlich war es soweit. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Stolz wurden die neuen Toiletten präsentiert.

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