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Schriftstellerin Nasrin Siege im Gespräch mit Tim Wiese

“Schriftstellerin Nasrin Siege im Gespräch mit Tim Wiese – In Sambia lässt sie sich von den Dorffrauen Märchen erzählen, in Tansania kümmert sie sich um Straßenkinder, in Äthiopien hilft sie Blinden: Nasrin Siege. Die iranischstämmige Autorin hat über dreißig Jahre in Afrika gelebt und kehrte 2016 nach Deutschland zurück. Jetzt ist ihr Buch „Asni“ erschienen.”

Mit diesen Worten wurde das Interview vom 25. Mai im Deutschlandfunk Kultur mit unserer Vorsitzenden Nasrin Siege angekündigt.

Im Interview erzählt Nasrin auch von ihrer Arbeit in den Projekten und wie es zur Gründung des Vereins Hilfe für Afrika e.V. kam.

Hier können Sie das Gespräch – ohne Musik – hören


Ein frühes Foto – 1994, Drop-In-Center vom Dogodogo Straßenkinderprojekt
© Nasrin Siege

Corona in Äthiopien und wie „Let me be child“ in Äthiopien mit dieser Situation umgeht …

Nasrin Siege kennt das Projekt gut. Seit 2008 unterstützt Hilfe für Afrika e.V. das Tagesheim „die Insel“ in Addis Abeba.
Von Etagegne Bierig und Helga Mbombi hat Nasrin Siege Informationen zu der Situation des Projekts während der Corona-Pandemie erhalten und diese in dem folgenden Bericht zusammengefasst.

Etagegne Bierig, die Gründerin von Lmbac, lebt in Norddeutschland und besucht normalerweise ihr Projekt mindestens einmal im Jahr. Durch Corona eingeschränkt musste sie die für das Frühjahr 2020 geplante Reise nach Äthiopien absagen. Doch sie ist im regelmäßigen Kontakt mit Habtamu Deneke, dem Projektleiter beider Tageseinrichtungen.

Zurzeit sind die Schulen in Äthiopien wegen Corona geschlossen und mit ihnen auch die Tagesheime von Lmbac in der Haupststadt Addis Abeba und dem ländlichen Doyogena.
Die insgesamt 99 Kinder beider Einrichtungen müssen zuhause bleiben.
„Die Häuser der sehr armen Familien, aus denen unsere Kinder kommen, sind sehr klein, in den meisten leben viele Menschen eng zusammengedrängt. Das bringt für die Familien große Probleme mit sich. Die Kinder können nicht wie gewohnt im Tagesheim essen, sondern müssen zuhause versorgt werden“, berichtet Etagegne Bierig.
Doch nicht nur die Kinder, sondern auch ihre erwachsenen Bezugspersonen müssen zu Hause bleiben. „Das geht jedoch nur eingeschränkt – gerade sehr arme Menschen können es sich gar nicht leisten, nicht zu arbeiten.“ (Helga Mbombi). Um den Familien in dieser schweren Zeit zu helfen, beschlossen Habtamu Deneke und die Teams beider Tageseinrichtungen, monatliche Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Gesichtsmasken für alle Kinder und ihre Familien zusammen zu stellen, die von den Kindern abgeholt werden. „Das Geld, dass für die Versorgung unserer Kinder zur Verfügung steht, wird nun auf diese Weise ausgegeben.“ (Etagegne Bierig).
Die Kinder kommen in kleinen Gruppen und bei dieser Gelegenheit haben sie auch die Möglichkeit, mit ihren Betreuer*innen über ihre Probleme zu sprechen.
Zusätzlich erkundigen sich die Betreuer*innen telefonisch nach der Situation in den einzelnen Familien und beraten diese. „Bisher hat es keine gravierenden Probleme gegeben“, so Habtamu Deneke. „Die Kinder und ihre Familien sind sehr glücklich über diese Unterstützung. Immer wieder bedanken sie sich dafür. Aber sie vermissen ihre „Insel“ und freuen sich auch darauf, sie hoffentlich bald wieder besuchen zu dürfen.“

Wir von Hilfe für Afrika e.V. werden Let me be a child e.V. auch weiter finanziell unterstützen und hoffen auf Ihre Unterstützung!

© for all images Let me be a child e.V.

Ein Bericht von Marco Sardella zu Corona und wie er und seine Kolleg*innen und die Schüler*innen in ihrem Einzugs- und Einsatzgebiet die Ausbreitung der Pandemie bekämpfen.

Marco Sardella, ist ein Laienmissionar und neben Madame Jere und Michael Chisanga einer der Gründer*innen der „School of Hope“ in Sambia/Chipata, die wir seit 2008 finanziell unterstützen.

Liebes Team von Hilfe für Afrika e.V.

nachdem die Schulen wegen Corona schließen mussten, ergriffen wir die Initiative, 2100 Gesichtsmasken, 350 Seifen und eine Informationsbroschüre über Covid-19 in der Landessprache an alle unsere Schülerinnen, Schüler und deren Familien zu verteilen. Die waschbaren Masken wurden von lokalen Schneiderinnen und Schneidern hergestellt. In den Videos und auf den Fotos sehen Sie meine Kollegin Catherine Jere und jeweils einen der Sekundarschüler mit Fahrrad bei der Verteilung der Masken und Seifen.
Dieses Projekt dauerte 4 Wochen!!

Darüber hinaus haben wir auch anderen Menschen in unserem Einsatz- und Einzugsgebiet bei der persönlichen Vorsorge gegen Covid-19 unterstützt.
Dazu gehörte der Marktplatz, auf dem täglich viele Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen. Wir haben hier 200 Masken an Standbesitzer, Straßenhändler und Ladenbesitzer verteilt.
Dazu gehört auch das Gefängnis von Chipata, das sich nur 500 Meter von unserer Schule entfernt befindet. Ich habe zuvor in Südafrika und in verschiedenen Gefängnissen gearbeitet. Mir war bewusst, dass in dieser Zeit der Pandemie nicht an das Wohlergehen der Insassen und an das Risiko, denen sie in den überfüllten Räumen mit den nicht ausreichenden sanitären Verhältnissen ausgesetzt sind, gedacht wurde. Daher haben wir die 1125 Insassen mit jeweils einer Maske und einer Seife versorgt. Fotos von der Verteilung im Gefängnis sind nicht erlaubt.

Die Pandemie vergrößert die Kluft zwischen denen, die sich zu Hause wohl fühlen können, und denen, die rausgehen müssen, um zu überleben. Diejenigen, die mit 2 Dollar pro Tag von der Hand in den Mund leben, können nicht zu Hause bleiben. Große Familien, die in einem 16 Quadratmeter großen Raum ohne Wasser und Strom, ohne Fenster und mit einem niedrigen Eisenblechdach, das den Raum aufheizt, leben, können nicht im Haus bleiben. Die Wohnviertel der Armen sind stark bevölkert, und soziale Distanz ist ein Luxus, den man sich nicht leisten kann. Die Kontaktsperre ist hier nicht möglich, die Leute müssen rausgehen, wenn sie nicht an Armut sterben wollen. Sie müssen hinausgehen, um die Toiletten aufzusuchen, die sie mit 3 oder 4 Familien teilen.
Die Menschen sind besorgt, aber sie haben keine Angst, der Notfall ist ein Teil ihres Lebens. Man spricht hier viel über die Pandemie, darüber, was passieren wird und was danach sein wird. Es gibt immer Hoffnung bei diejenigen, die schon viele Probleme gemeistert haben. Und diejenigen in der Gemeinschaft, die überleben, werden mit Kreativität weiterleben ohne viel zu zählen, obwohl sie die Mehrheit sind.

Ab dem 1. Juni dürfen die 7. Klassen, nämlich die Prüfungsklassen, die Schule wieder besuchen. Alle Schülerinnen und Schüler müssen dabei Masken tragen und vor Schulantritt wird bei ihnen die Temperatur gemessen.

Covid-19 hat uns unvorbereitet getroffen! Wir haben versucht, mit den wenigen Mitteln, die uns zur Verfügung standen, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
Wir wissen nicht, wie lange die Pandemie unseren normalen Lebensablauf behindern wird und hoffen sehr, dass wir bei unseren weiteren Bemühungen, diese zu bekämpfen, eure und Ihre Unterstützung finden werden.

Herzliche Grüße
Marco Sardella

© for all images Association of Volunteer Missionaries

Wir trauern um Dr. Volkhard Brandes, Gründungsmitglied, langjähriges Mitglied unseres Vorstands und lieber Freund, der am 5.Mai 2020 von uns gegangen ist.

Ich lernte Volkhard Brandes zunächst als Verleger kennen. Mit afrikanischen Märchen und mehreren Kurzgeschichten im Gepäck war ich im Januar 1991 aus Sambia zurückgekehrt und suchte nun im Oktober 91 auf der Frankfurter Buchmesse nach einem Verlag. Am Stand von Brandes & Apsel traf ich auf Volkhard Brandes, der mich freundlich lächelnd anhörte, als ich ihm von den ca. 200 gesammelten Märchen aus Sambia und von den Kurzgeschichten, die ich in Tansania geschrieben hatte, erzählte.
„Schicken Sie mir alles zu“, sagte er. „Dann schauen wir mal …“.
Ich schicke ihm noch am selben Tag alles und wie sehr freute ich mich, als er sich nach der Buchmesse bei mir meldete. 1992 erschien „Kalulu und andere afrikanische Märchen“ und 1993 erschienen die Kurzgeschichten in dem Band „Der Tag des Regenbogens“ in seinem Verlag. In den Jahren danach folgten andere Bücher …

Doch nicht nur die Literatur verband uns: Volkhard hatte schon viele Reisen unternommen und seine Neugierde auf Menschen aus anderen Kulturen und sein waches politisches Bewusstsein führte ihn nun auch nach Tansania, Madagaskar und Äthiopien, wo ich bis 2016 mit meiner Familie lebte. Als er mich 1995 in Tansania besuchte, lernte er das Dogodogo-Straßenkinderprojekt kennen, in dem ich mich engagierte. Während dieser Zeit besuchten mich vier weitere Freunde. Die Probleme des Projekts und der Straßenkinder gingen ihnen allen nahe und nachdem sie alle wieder nach Deutschland abgereist waren, überraschten sie mich mit der Idee einen Verein zu gründen, mit dem sie die Straßenkinder unterstützen könnten.

1996 wurde Hilfe für Afrika e.V. gegründet und Volkhard war einer der Gründungsmitglieder. Von 1996 bis zu seinem Tod war Volkhard Mitglied im Vorstand. Von Anfang an setzte er sich für die Menschen ein, die wir im Rahmen der im Laufe der Jahre steigenden Zahl der Projekte unterstützten.

Er war mir immer ein lieber Freund und Berater.

Im Januar 2020 zog es Volkhard nach Berlin, in die Nähe seiner Tochter Julia, ihrem Mann und der kleinen Enkelin.

Wir wünschen seiner Familie viel Kraft in dieser Zeit.

Wir trauern um Volkhard und wir werden ihn vermissen.

Nasrin Siege

Volkhard Brandes, Tansania 1995

Vertragsunterzeichnung mit Projektleiter  Mat Pines, Äthiopien 2009

Volkhard Brandes, Äthiopien 2014

© for all images Nasrin Siege

Volkhard Brandes und Nasrin Siege, Frankfurter Buchmesse 1993

Volkhard Brandes und Nasrin Siege, Äthiopien 2014

 

 

 

 

 

Hilfe für Afrika e.V. trauert und gedenkt um Denis Goldberg

Denis Goldberg, geboren am 11. April 1933 in Kapstadt ist am 29. April 2020 in Hout Bay gestorben.

Er war das letzte überlebende Mitglied der Gruppe von Aktivisten, die 1963 auf der Lilliesleaf-Farm zusammen mit Nelson Mandela, Govan Mbeki, Ahmed Kathrada, Walter Sisulu und anderen verhaftet wurden und im sog. Rivonia Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt wurden. Als Weißer kam Goldberg, anders als die schwarzen Mitangeklagten, nicht auf der berüchtigten Gefängnisinsel Robben Island in Haft, sondern in Pretoria in ein Gefängnis für Weiße, wo er 22 Jahre lang inhaftiert war. Nach seiner Freilassung 1985 und bis zum Ende des Apartheidregimes – Freilassung Nelson Mandelas 11. Februar 1990 – informierte Denis Goldberg als “geheimer Botschafter” seines Landes die Welt über das Apartheidsregime und setzte sich unermüdlich für das Ende der Rassentrennung ein.

Ich lernte Denis Goldberg 2011 kennen. Er besuchte damals die Ruth-Weiss-Realschule in Aschaffenburg, wo er den Schülerinnen und Schülern von seinem Leben, seinem Engagement, seinem Kampf und seiner Gefangenschaft während der Apartheid in Südafrika erzählte.
Ich hatte die Schule schon mehrfach als Autorin besucht und dort aus meinen Afrika-Büchern gelesen. Damals lebte ich noch in Äthiopien. Als ich im Oktober 2011 die Frankfurter Buchmesse besuchte, wurde ich von der wunderbaren Anni Kropf, Lehrerin an der Ruth-Weiss-Schule und gemeinsame Freundin eingeladen, Denis Goldberg dort zu treffen.
Ich bin Anni Kropf sehr dankbar dafür!
Nach diesem ersten Treffen gab es noch zwei weitere Begegnungen, eine davon war die von unserem Vorstandsmitglied Lisa Gahn, die ihn während einem seiner Besuche in Aschaffenburg traf.

Die Gespräche mit Denis Goldberg, sein besonderer Humor, sein Lachen, sein Interesse und seine Anteilnahme an den Straßenkindern, die wir im Rahmen unserer Projekte unterstützen, sind und bleiben unvergessen.

Denis Goldberg lebte sein Leben als Verteidiger der Menschenrechte und als Beschützer der Schwächsten in der Gesellschaft. Es war sein Traum, ein Kunstzentrum in der Gemeinde Hout Bay, in der er lebte, zu verwirklichen. Hier sollten verarmte Kinder und Jugendliche aus Hout Bay und den umliegenden Gemeinden die Möglichkeit erhalten, Tanz, Musik und Theater zu lernen und sich damit auseinanderzusetzen. Als wir von dem von ihm initiierten Kulturzentrum House of Hope erfuhren, waren wir froh, dass wir sein Projekt mit unseren Vereinsmitteln unterstützen konnten.

Es war ein Privileg ihn gekannt zu haben. Denis Goldberg wird immer in der Geschichte unseres Vereins Hilfe für Afrika e.V. einen besonderen Platz einnehmen.
Wir werden ihn nicht vergessen!

Denis Goldberg House of Hope
Exile House of Hope

Denis Goldberg mit Nasrin Siege
und Freunden und Kollegen der Ruth Weiss Schule _Aschaffenburg 2013

© for all images Annie Kropf

Lesung in der Ruth Weiss Schule

 

 

Neue Maßnahmen mit Together! Äthiopien zur Verhinderung von Blindheit bei Schulkindern

Studien in verschiedenen Stadtverwaltungsbezirken von Addis Abeba haben ergeben, dass die Prävalenz von Sehschwäche bei Kindern und auch die Anzahl von Kindern sehbehinderter Menschen stetig zunimmt. Die zentrale Statistikbehörde von Äthiopien hat Zahlen aus der Volkszählung von 2007 veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass in Addis Abeba insgesamt 32.630 Invaliditätsfälle auf Grund von Blindheit und Sehbehinderung vorliegen. Die Häufigkeit von Sehschwäche und Erblindung bei Kindern in Addis Abeba macht 56% der Fälle von Sehbehinderung und Erblindung aus.

Daraufhin hat Together! Äthiopien im Jahr 2018 eine Untersuchung von Kindern in 41 staatlichen Grundschulen in zwei Stadtbezirken (Arada und Yeka) von Addis Abeba durchgeführt. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass mindestens 1119 (503 männliche und 616 weibliche) schulpflichtige Kinder Augengesundheitsprobleme (mäßige und / oder schwere Sehbehinderungen) haben und von Erblindung bedroht sind.
Dies liegt vor allem an der geringen Aufmerksamkeit, die die Eltern der persönliche Pflege und Hygiene im Haushalt widmen. Darüber hinaus haben die Eltern nicht die Kenntnisse, die Symptome der Sehschwäche zu identifizieren, obwohl diese bei sofortiger Behandlung vermeidbar wären. Dazu kommt oft  funktioneller Analphabetismus unter den Familien, Unzugänglichkeit von Informationen über Augenprobleme, mangelndes Bewusstsein der Familien für die Augengesundheitsprobleme ihrer Kinder, mangelnde Betreuung von Kindern durch die Familien. Zusätzlich verhindern finanzielle Probleme, dass Familien ihre Kinder zu Gesundheitseinrichtungen bringen.

Beobachtungen von Together! haben zudem gezeigt, dass vor allem bei Jugendlichen die Prävention von Sehbehinderungen erfolgversprechend ist.

Together! hat diese Problematik mit „Hilfe für Afrika e.V.“ diskutiert und entschieden, dafür um Unterstützung zu werben.HfA hat mit Together das Projekt im Detail geplant und bei der vom BMZ aus zuständigen Schmitz-Stiftung offentliche Mittel beantragt. Im Januar dieses Jahres wurde der Auftrag erteilt.

Projektziel und Ergebnisse:

Ziel:
In den 3 Bezirken von Addis Abeba, in denen Together! arbeitet, sind die Lebensbedingungen von Schulkindern, die von Sehbehinderungen bedroht sind, verbessert.

Ergebnisse:
Die Familien der Kinder mit Augenproblemen haben Hygiene und Sauberkeit zu Hause verbessert.
Die Schul- und Gesundheitseinrichtungen im Projektgebiet stellen gute und integrierte Präventionsberatung und medizinische Versorgung bereit.

Zielgruppen

Direkt: Die direkten Zielgruppen des Projekts sind 500 Kinder aus marginalisierten Familien, die von Sehbehinderung bedroht sind. Diese Kinder sind zwischen 6 und 18 Jahre alt und besuchen 10 staatliche Schulen in drei Stadtbezirken von Addis Abeba (Yeka, Arada und Gulele). Darüber hinaus profitieren 300 Familien der betroffenen Kinder direkt von diesem Projekt, da sie direkt die Prävention von Augengesundheitsproblemen bei ihren Kindern, die von Blindheit bedroht sind, beeinflussen können.
Indirekt: 10 ausgewählte Schulgemeinschaften (Lehrer, Verwaltungsangestellte und Eltern-Lehrer-Vereinigungen/PTA-Mitglieder), 10 Schulgesundheitsclubs und drei Gesundheitszentren/Krankenhäuser, die für die medizinische Behandlung/Prävention ausgewählt

Das Projekt ist für ein Jahr geplant und hat im Februar begonnen.

Im Folgenden links zu äthiopischen Fernsehberichten über Together!

https://www.youtube.com/watch?v=ZDUsATBZ0YY&t=594s

https://www.youtube.com/watch?v=RlTJaQur6Kg&t=372s

Lesereise von Nasrin Siege

Neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in Hilfe für Afrika e.V. schreibt Nasrin Siege Bücher für Kinder und Jugendliche. Bis auf ihren autobiografischen Roman handeln ihre Bücher von Kindern und Kindheit in Afrika. Sie sind eng mit ihrer Arbeit in den Projekten verbunden.
Es kommt vor, dass sie im Rahmen ihrer Lesungen von den Kindern erzählt, die sie in den Projekten von Hilfe für Afrika e.V. kennen gelernt hat und manchmal entstehen daraus Unterstützungen und Kooperationen: So entstand 2018 eine Kooperation mit dem Rotary Club Fränkische Schweiz und eine weitere mit der Ritter-Wirnt-Realschule.
Der Rotary Club Fränkische Schweiz hatte im September 2018 einen Sponsorenlauf  zugunsten von Hilfe für Afrika e.V. organsiert und unterstützt nun unser  Projekt (siehe „Together!“)  „Prävention von Erblindung von Kindern aus bedürftigen Familien in Addis Abeba“  mit 7500 Euro.
Am 22. Mai traf Nasrin Siege den Präsidenten des Rotary Clubs, Dr. Peter Martin,  und berichtete ihm von den bereits begonnenen Maßnahmen.

Die Vollversammlung der Ritter-Wirnt-Schule beschloss 2018, das Projekt „Let me be a child“ in Addis Abeba  finanziell zu unterstützen.

Am 23. Mai 2019 berichtete Nasrin Siege in der Vollversammlung Neues aus dem Projekt und bekam anschließend symbolisch, begleitet vom Jubel der Kinder, von Frau Gertrud Eismann (Schulleiterin) und Frau Susanne Lang (Lehrerin) einen Scheck über 750 Euro für Lmbac überreicht.