Die Arbeit unseres Vereins richtet sich an die Gruppe der Ärmsten der Armen, insbesondere an Kinder. Diese sind aufgrund besonderer Umstände zu einem Leben am Rande der Gesellschaft gezwungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Unterstützung von Bildungsprojekten. Dies sind u.a. Schulprojekte und Kindertagesstätten für Halb- und Vollwaisen, Straßenkinderprojekte und Projekte zur Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements in Konfliktgebieten. Darüber hinaus fördern wir Projekte, deren Ziel es ist, benachteiligte Menschen zu befähigen, Einkommen zu erzielen und langfristig eigenständig für sich und ihre Familien sorgen zu können. So unterstützen wir u.a. Projekte für Menschen mit Behinderungen oder besonders benachteiligten  Bevölkerungsgruppen.
Dabei ist es uns ein Anliegen, Projekte und Initiativen zu unterstützen, die auf Grund mangelnder Größe und Bekanntheitsgrad Schwierigkeiten haben, anderweitig Förderung zu erhalten.

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Unsere Zielgruppen

Große Teile der afrikanischen Bevölkerung leben weit unter der Armutsgrenze. Sie arbeiten im informellen Sektor zum Beispiel als Träger, Tagelöhner, Müllsammler oder Steineklopfer. Viele Stunden am Tag arbeiten sie unter den härtesten Bedingungen, doch das Einkommen reicht oft kaum aus, um die eigene Familie zu ernähren. Für Bildung und medizinische Versorgung fehlen die finanziellen Mittel.  Gerade in diesem Umfeld gibt es Menschen, die das Schicksal besonders hart trifft. Gefahren bei der Arbeit, Mangelernährung, HIV/Aids und andere Krankheiten führen dazu, dass viele Kinder schon in jungen Jahren ein oder beide Elternteile verlieren. Aufgrund unzureichender medizinischer Versorgung werden Krankheiten nicht richtig geheilt und viele Menschen leiden ihr Leben lang an den Folgeschäden. Doch für Waisen, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderung gibt es wenig Chancen. Sie sind von der Gesellschaft ausgeschlossen und Schulbildung oder die Möglichkeit einer regulären Arbeit bleiben ihnen ihr Leben lang verwehrt. Viele von ihnen sind gezwungen, obdachlos und vom Betteln auf der Straße zu leben.

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Unser Ansatz

Wir sind der Überzeugung, dass von Armut und Not betroffene Menschen oft am besten wissen, was sie brauchen, um ihre Lebenssituation zu verbessern. In der Regel fehlen ihnen jedoch dazu die nötigen Mittel. Daher ist es uns wichtig, den Menschen vor Ort zuzuhören, sie nach ihren Vorstellungen zu fragen und mit ihnen am Aufbau ihrer Projekte zu arbeiten.
Unsere Partner vor Ort sind gemeinnützige Organisationen und lokale Initiativen, mit denen wir auf der Basis von gegenseitigem Respekt, Dialog und Transparenz eng zusammenarbeiten. Hilfe für Afrika e.V. unterstützt die Organisationen und Projekte finanziell und hilft ihnen durch Beratung, eigene Wege zur nachhaltigen Finanzierung ihrer Arbeit zu entwickeln.

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Unsere Leitlinien

Schutzbedürftigkeit der Zielgruppe
Hilfe für Afrika e.V. möchte jenen Menschen helfen, die auf Grund gegebener Umstände besonders von Armut betroffen sind. Deshalb unterstützen wir Projekte, die sich unmittelbar um jene kümmern, die besonders schutzbedürftig sind. Diese sind unter anderem Straßenkinder, alleinstehende Mütter, Waisen, Behinderte, inhaftierte Jugendliche, an AIDS erkrankte extrem arme Menschen und unterprivilegierte Bevölkerungsgruppen.

Flexibilität
Extrem arme Menschen und Projekte, die sich ihrer annehmen, um mit ihnen gemeinsame Schritte zur Bekämpfung der Armut zu entwickeln und durchzuführen, müssen sich oftmals schnell und flexibel auf Veränderungen einstellen. Wir unterstützen diese Projekte unkompliziert, flexibel und so unbürokratisch wie möglich.

Verlässlichkeit
Wir unterstützen nicht punktuell immer neue Projekte, sondern führen die Unterstützung „unserer“ Projekte fort, solange diese benötigt wird. Dies erlaubt den Projekten Planungssicherheit.

Transparenz
Transparenz ist uns sehr wichtig und wir stellen sicher, dass die Gelder auch dort ankommen, wo sie unterstützen sollen.

Persönlicher Kontakt
Wir pflegen einen engen persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern und Organisationen, der uns ermöglicht, die Entwicklung innerhalb der Projekte zu verfolgen und den Projekten bei Bedarf mit Beratung zur Seite zu stehen.

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Geschichte

Initiatorin und Gründerin des Vereins „Hilfe für Afrika e.V.“ ist die deutsch-iranische Kinder- und Jugendbuchautorin Nasrin Siege, die seit 1993 in Tansania, Sambia, Madagaskar und in Äthiopien gelebt hat. Von 1993 bis 2003 lebte sie mit ihrer Familie in Dar-es-Salaam, der Hauptstadt von Tansania. Dort engagierte sie sich aktiv ehrenamtlich in dem 1993 gegründeten Dogodogo-Straßenkinderprojekt. Die tägliche Not der Kinder und die Bemühungen der Projekt-Mitarbeiter diese zu lindern, veranlasste sie 1996, mit Freunden den Verein „Hilfe für Afrika e.V.“ zu gründen, um mehr Menschen zum Spenden zu ermutigen.
Dank der Solidarität und Spenden aus aller Welt konnte der Verein zahlreiche weitere Projekte in Afrika unterstützen.

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