CHAKO bietet jungen Erwachsenen insbesondere jungen Frauen auf Sansibar die Möglichkeit auf eine Ausbildung und einen festen Arbeitsplatz.

Das Sozialunternehmen CHAKO auf Sansibar wurde 2010 von Anneloes Roelandschap und Suleiman Ali Mohammed gegründet. Das Ehepaar betreibt ein kleines Hotel auf der Insel. Angetrieben von der hohen Arbeitslosigkeit in der Region und die wachsenden Müllberge auf der Insel errichteten die beiden eine kleine Werkstatt, in der arbeitslose Jugendliche und Frauen aus recycelten Abfällen Designprodukte und Schmuck anfertigen. Die Produkte verkauften sie zuerst sin der hoteleigenen Boutique und später auch an andere Hotelketten und Touristen. Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Produkte fließen direkt zurück in das Projekt. So werden die Gehälter der Mitarbeiter, Materialien und Werkzeug finanziert. Gegenwärtig beschäftigt das Projekt 17 MitarbeiterInnen.

In den letzten Jahren ist das Projekt stark gewachsen. Die kleine Werkstatt reicht bei weitem nicht mehr aus um der Nachfrage entsprechend zu produzieren. Außerdem liegt die Werkstatt relativ weit außerhalb des Zentrums, so dass es kaum Laufkundschaft gibt und das Projekt für interessierte Menschen und potentielle Kunden schwer erreichbar ist. CHAKO möchte nun eine größere Werkstatt and einem zentraleren Standort errichten. So sollen mehr Jugendliche ausgebildet und angestellt werden können. Zudem soll die Qualität der Ausbildung und Produkte durch bessere Werkzeuge und Maschinen verbessert werden und zusätzliche Schulungen angeboten werden können. Um neue Kunden anzusprechen wird auf dem Gelände auch ein eigener kleiner Laden entstehen, in dem sich Kunden über das Projekt informieren du Produkte erwerben können.

Das Projekt hat hierzu bereits ein geeignetes Grundstück erworben. Hilfe für Afrika e.V. unterstützt das Projekt nun bei der Finanzierung der neuen Werkstatt.


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In diesem Newsletter finden Sie die neuesten Informationen zu CHACO. Hierzu schreibt uns die Projektleitung: “Although very much challenged by Covid-19 we are doing our very best to support our staff and the most needy people. Poverty increased a lot, people lost their jobs now tourists stay away from the island.”

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